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Rhiiblatt 3. September 2010
Lobe den Herr, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.
Psalm 103, 2
Therapie gegen die Vergesslichkeit
So könnte man den Psalm 103 überschreiben. Vergesslichkeit ist nicht nur ein Kennzeichen des Älterwerdens. Es ist ein grundsätzlicher Charakterzug von uns Menschen. Negative Erlebnisse prägen sich viel stärker und tiefer in unser Erinnerungsvermögen ein als positive. Deshalb müssen die positiven Erlebnisse immer wieder in Erinnerung gerufen werden. So bekommen sie mehr Gewicht in unserer Seele, in unserem Gemüt. Unsere Vergesslichkeit betrifft besonders Gott, unseren Schöpfer, Erlöser und Tröster. Wir drehen uns oft zu sehr um uns selbst, sodass wir Ihn aus unserem Sinn verlieren. In einem alten Lied heisst es: „Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herr, er hat dir viel gutes getan.“
Im Abendgottesdienst vom nächsten Sonntag wollen wir die Therapie gegen die Vergesslichkeit etwas miteinander üben. Psalm 103 gibt uns da einige Anleitungen mit auf den Weg. Auch Sie sind dazu herzlich eingeladen.
Pfr. Jürgen Steurer